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XIII. SYMPOSIUM – GYNAEKOLOGICUM HAMBURG

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,

Überbringer einer schlechten medizinischen Nachricht zu sein bedeutet für den Arzt eine große Verantwortung. Wie kommuniziert man Diagnosen, Prognosen, Risiken und Nebenwirkungen?
Welche Worte können passend sein, darf ich Mut machen und sogar Wissen verschweigen? Wie weit geht die Informationspflicht? Nichtssagen kann ebenso wirksam sein wie Sagenoder?

Wir haben in unserem diesjährigen Programm Themen ausgewählt, in denen diese Fragestellungen in unterschiedlicher Weise zum Tragen kommen.

Im ersten Themenblock soll die Kommunikation mit Paaren mit ungewollter Kinderlosigkeit im Vordergrund stehen. Kinderlosigkeit ist nicht nur ein Ergebnis von Unfruchtbarkeit, die spannende Frage ist doch, welche soziokulturellen Aspekte verbergen sich dabei im Hintergrund? Das Gehirn, unsere Schaltzentrale mit ihrer hohen Kompensationsfähigkeit im Falle von Ausfällen und Fehlbildungen, ist in ihrer Leistungsfähigkeit pränatal oft schwer zu beurteilen. Diese ungewisse Prognose bei cerebralen Fehlanlagen den Eltern zu kommunuzieren und sie in der Schwangerschaft zu begleiten stellt für uns immer wieder eine große Herausforderung dar.

Aber was bedeutet es, wenn bestimmte Strukturen nicht richtig angelegt sind oder es zu Komplikationen wie zu einem Apoplex kommt ? Der Festvortrag wird demonstrieren, welche Rolle Kommunikation spielen kann bei einem sehr heiklen Thema – Sex. Oder nützt alles Reden nichts und die Pille wird es schon richten? Die kalten Füße bekommen auch die Chirurgen bei Ihren Aufträgen. Um so mehr steht die Aufklärung über die jeweiligen Risiken im Vordergrund und setzt eine gute Kommunikation voraus, damit die Wahrnehmung bei den Patienten erfolgreich ist.

Wir freuen uns auf einen anregenden Tag mit Ihnen!

Ihre Partner im Gynaekologicum Hamburg

 

Zu unserem XIII. Symposium mit dem Titel „Risiken: Fakten, Wahrnehmung & Kommunikation” am 20.02.2016 laden wir Sie sehr herzlich ein. Aus unserer Gemeinschaftspraxis für Humangenetik berichtet Frau Dr. med. Astrid Preuße über das Thema: “Schlaganfälle: keine Frage des Alters”. Über die Möglichkeit einer genetischen Beratung bei erblich bedingtem Schlaganfall (z.B. CADASIL, M. Fabry) können Sie sich hier informieren.

Den Einladungsflyer und die Antwortkarte finden Sie hier:

Download (PDF, 2.07MB)

Download (PDF, 1.08MB)