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Darmkrebs-Früherkennung: informiert entscheiden

 

Darmkrebs zählt bei Männern und Frauen zur zweithäufigsten Krebsart. Anlässlich des Darmkrebsmonats März empfiehlt die Deutsche Krebshilfe, sich regelmäßig zu bewegen, sich über die Darmkrebs-Früherkennung zu informieren und daran regelmäßig teilzunehmen.  

Was viele nicht wissen: Darmkrebs läßt sich in der Regel nicht nur sehr gut heilen, wenn er früh erkannt wird. Er ist sogar vermeidbar. Eine gesunde Lebensführung kann ei­nen wichtigen Beitrag leisten, um Darmkrebs vorzubeu­gen bzw. eine Krebstherapie zu begleiten. Ernährung, sportliche Aktivität, der Verzicht auf das Rauchen sowie der vorsichtige Umgang mit der UV-Strahlung spielen dabei eine besondere Rolle. Zudem haben alle GKV-Versicherte ab 50 Jahren Anspruch auf ein Früherkennungsprogramm. Neben Beratungsgesprächen mit dem Arzt gehören dazu der Papierstreifentest und die Darmspiegelung.

 

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat in einem Video die wichtigsten Informationen zur Darmkrebsfrüherkennung zusammengestellt.

 

Bei etwa 25% der jährlichen Neuerkrankungen liegt eine positive Fami­liengeschichte vor und bis zu 10% aller Darmkrebserkran­kungen sind richtig erblich. Bei Frauen und Männern mit einer erblichen Belastung für Darmkrebs wird ein spezielles und engmaschigeres Früherkennungsprogramm, eine genetische Beratung und molekulargenetische Testung empfohlen. Risikopersonen können sich in unserer Gemeinschaftspraxis für Humangenetik informieren und beraten lassen.

Das Thema “familiärer Darmkrebs” wird auch bei unserer nächsten Veranstaltung am 20.04.2016 “Onkologie: Gene, Prävention, Therapie” ein Schwerpunktthema sein.

Weitere Informationen zum Thema “familiärer Darmkrebs” finden Sie hier.