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So erhalten Sie Gewissheit!

Haben Sie schon mal von einem Krebsprädispositionssyndrom gehört? Es bezeichnet genetisch bedingte Krebsarten, die in Kombination mit anderen schweren Krankheiten auftreten. Häufig werden diese übersehen und oder erst spät erkannt. Betroffene weisen ein hohes Risiko auf, die Erkrankung zu vererben. Um die Diagnostik zu verbessern, empfiehlt sich ein Gentest. Dadurch erweitern sich die Therapiemöglichkeiten.

Kennen Sie Ihr Risiko?

Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkarzinom) ist zu einem nicht unerheblichen Teil genetisch bedingt. Mit einem Gentest finden Sie die Wahrscheinlichkeit heraus, daran zu erkranken oder die Krankheit zu vererben. So lassen sich Prävention und Therapie optimieren.

Was Sie vor einer genetischen Untersuchung wissen sollten

Der Gesetzgeber koppelt eine genetische Diagnostik aus gutem Grund an feste Vorgaben und Bedingungen. Diese dienen dem Schutz der Patienten und sollen ihn in die Lage versetzen, auch komplexe Konstellationen abzuwägen, um in jeder Situation eine sorgsame Entscheidung treffen zu können. Humangenetische Untersuchungen können dazu beitragen, Erkrankungen zu diagnostizieren und Diagnosen abzusichern. Häufig, wie. z. B. bei Brust- und Eierstockkrebs, lassen sich dadurch Krankheiten frühzeitiger, effektiver und individueller behandeln. Manchmal jedoch stößt die Medizin an Grenzen…

Die Zukunft hat bereits begonnen

Molekularbiologische Untersuchungen ermöglichen nicht nur eine bessere Risikoabschätzung, sondern auch eine fundierte Wirksamkeitsprognose für die medikamentöse Therapie von Brust- und Eierstockkrebs. Je früher sich Patientinnen testen lassen, desto effektiver die Behandlungsoptionen. Der Fortschritt in der Onkologie wird vor allem von der Molekularbiologie angetrieben. Je exakter die Wissenschaft die molekularen Ursachen von Krebserkrankungen versteht…

Mit einem Gentest zu einer besseren Therapie

Je früher schwere Krankheiten diagnostiziert werden, desto besser sind in der Regel die Behandlungsmöglichkeiten. Dies gilt auch für Mukoviszidose – eine unheilbare Erbkrankheit, der mit einer neuen Therapie jedoch Einhalt geboten werden kann. Treffen zwei Merkmalsträger aufeinander, weisen ihre Kinder ein erhöhtes Erkrankungsrisiko…

Schnell und einfach Klarheit schaffen

Wenn Säuglinge sich auffällig wenig bewegen, könnte eine spinale Muskelatrophie (SMA) dafür verantwortlich sein; eine schwere Nervenzellenschädigung, die im schlimmsten Fall zum Tode führt. SMA vereint eine Gruppe von Krankheiten, denen eines gemeinsam ist: das kontinuierliche Absterben von motorischen Nervenzellen im Rückenmark. Diese Nervenzellen haben die Aufgabe, die Muskulatur zu steuern. Sind sie geschädigt, können sie die vom Gehirn ausgesandten Impulse nicht mehr weiterleiten. Mit einem Gentest lässt sich die Krankheit frühzeitig…


Ein neuer Standard für die Tumor-Diagnostik in Sicht

Um Krebs effektiver und frühzeitiger behandeln zu können, setzen Mediziner große Hoffnungen in Liquid biopsy – einen genetischen Bluttest. Er gilt neben der Immuntherapie als die Methode der Zukunft in der Onkologie. Liquid biopsy bezeichnet ein Verfahren, mit dem man sich erhofft, molekulare Eigenschaften aus dem Blut herauszulesen. Zu diesem Zweck entnimmt ein Arzt dem Patienten Blut, das anschließend einer genetischen Analyse unterzogen wird. Solche Tests existieren bereits für die Pränataldiagnostik (z. B. der Trisomie-Bluttest)….